Es gibt Sachverhalte, wo kompetentes Wissen und
geprüftes Know-How
notwendig sind, um sich
richtig zu verhalten …
»Die Parteien oder Betroffenen mögen das Geld besser in die Sanierung eines Baumangels, als in einen Stapel Papier, investieren.«
Als harmoniebedürftiger Mensch sehe ich es als meine Aufgabe, eine anstehende Streitsache möglichst zu befrieden – ich finde, das ist ein schöner Ausdruck meiner Tätigkeit und ein mir persönlich wichtiges Ziel. Dies auch in Hinblick auf die Tatsache, dass nur ganz selten die Schuld oder Verantwortung ausschließlich bei einer Streitpartei liegt. Und ich glaube, ich bin ganz gut darin.
Außergerichtliche Aufträge lehne ich ab, wenn:
Themenübergreifendes bautechnisch-rechtliches KNOW-HOW
Vermittlung & Erklärung komplexer technischer Zusammenhänge
Mediation in Streitfällen
Überzeugungsfähigkeit in Meetings & Besprechungen
Egal ob Auftraggeber oder Auftragnehmer – eine unaufgeregte Kommunikation auf Augenhöhe wirkt oft Wunder.
Wenn etwas dann doch „aus dem Ruder“ läuft, gibt es viele gangbare Wege, auch der zu mir – Ihrem Sachverständigen.
Wie ich Sie unterstützen und begleiten kann:
Komplexe Sanierungen erfordern klare Entscheidungen und ein durchdachtes Konzept.
Ich unterstütze Sie bei der Analyse des Bestands, entwickle eine technisch sinnvolle Sanierungslösung und begleite Sie bei Bedarf auch bei Ausschreibung und Umsetzung.
Ziel ist immer eine nachhaltige Lösung – nicht nur eine kurzfristige Reparatur.
Wenn Unsicherheit besteht, ob eine Rechnung gerechtfertigt ist, ist das für viele eine belastende Situation.
Ich prüfe für Sie, ob die Leistung vertrags- und fachgerecht erbracht wurde und ob eine Zahlung gerechtfertigt ist.
Damit schaffen Sie eine fundierte Entscheidungsbasis – sachlich, unabhängig und nachvollziehbar.
Kommt es auf der Baustelle zu Problemen, ist eine sachliche Klärung entscheidend.
Ich analysiere die Situation, prüfe die technische Ausführung und unterstütze Sie dabei, eine faire und fachlich fundierte Lösung zwischen den Beteiligten zu finden. So lassen sich größere Konflikte vermeiden und Missverständnisse schnell klären.
Ziel ist immer eine Lösung, mit der alle gut weiterarbeiten können.
Ein Rücktritt vom Vertrag ist rechtlich und technisch ein sensibler Schritt – und sollte gut überlegt sein.
Ich unterstütze Sie dabei, die Situation realistisch einzuschätzen und die möglichen Konsequenzen klar zu verstehen. So vermeiden Sie unnötige Risiken und schaffen eine fundierte Grundlage für Ihre Entscheidung.
Damit Sie in Ruhe abwägen können, welcher Weg für Sie der richtige ist.
Nicht jede Sanierung oder Verbesserung stellt automatisch einen Mangel dar.
Ich kläre für Sie, welche Kosten tatsächlich auf einen Schaden oder Fehler zurückzuführen sind und welche unabhängig davon angefallen wären („Sowieso-Kosten“). Zudem bewerte ich, in welchem Umfang ein „Neu für Alt“-Abzug gerechtfertigt ist – nachvollziehbar und objektiv.
Ziel ist eine faire und transparente Grundlage, auf der alle Beteiligten die Kosten sachlich einordnen können.
Bei Baumängeln oder Streitigkeiten ist eine fachgerechte Beweissicherung entscheidend.
Ich dokumentiere den Ist-Zustand sorgfältig und erstelle Gutachten, die für außergerichtliche Klärungen oder gerichtliche Verfahren belastbar sind. Als Sachverständiger unterstütze ich sie bei der Bewertung von Streitigkeiten, der Vorbereitung von Gutachten und, falls nötig, der fachlichen Begleitung von Klagen.
Ziel ist eine objektive Grundlage, die es Ihnen ermöglicht, Entscheidungen sicher, klar und ohne unnötige Risiken zu treffen – kurz gesagt: wissen, was Sache ist, bevor es ernst wird.
»HANDWERK ist kein Industrieprodukt«
Lösungsfinder & Sachverständiger Werner Linhart
Meine Schwerpunktthemen innerhalb des gesamten Dach-/Gebäudehüllen-Spektrums sind:
Einsatzbereiche:
Kurz gesagt: Sachverständige dienen als neutrale, fachlich fundierte Instanz zur Bewertung, Klärung und Lösung von Baufragen, Streitfällen oder Schäden – sowohl vor Gericht als auch im Alltag der Branche.
Zunächst, bin ich seit 1999, also seit über 25 Jahren, gerichtlich beeidet.
Der Unterschied zwischen beeidet und nicht beeidet ist wesentlich: Der Titel „Sachverständiger“ ist in Österreich nicht geschützt und kann grundsätzlich von jeder Person verwendet werden.
Die gerichtliche Beeidung hingegen ist an ein strenges Verfahren gebunden: eine umfassende Prüfung, regelmäßige Re-Zertifizierungen im Abstand von fünf Jahren sowie der Nachweis laufender Weiterbildung. Die Aufnahme und Verlängerung erfolgt durch das zuständige Gericht – und wird aktiv überprüft. Gerichtlich beeidete Sachverständige sind zudem in der öffentlich einsehbaren SDG-Liste eingetragen.
Ein zentraler Aspekt ist auch die persönliche Verpflichtung durch den Eid: sorgfältige Prüfung, vollständige und wahrheitsgetreue Darstellung sowie Gutachten nach bestem Wissen und den anerkannten Regeln der Fachkunde.
Darüber hinaus gelten für gerichtlich beeidete Sachverständige dieselben strengen Befangenheitsregeln wie für Richter – ein entscheidender Faktor für Objektivität und Vertrauen.
Wie erfolgt die Berechnung der Stundensätze?
Ich bin seit über 25 Jahren kontinuierlich sowohl in den Ausschüssen der Bundesinnung der Dachdecker, Spengler und Glaser als auch in der NÖ Landesinnung tätig – jeweils als kooptiertes Mitglied.
Die Kooptierung bedeutet, dass man nicht durch Wahlen in den Ausschuss gelangt, sondern aufgrund spezieller fachlicher Expertise aufgenommen wird. In meinem Fall waren zunächst die Tätigkeit in der Meisterausbildung und später die Mitwirkung im Normenwesen die Grundlage für diese Aufnahme. Als kooptiertes Mitglied hat man in der Regel kein formales Stimmrecht, ist aber aktiv in den fachlichen Diskurs eingebunden.
Für meine Tätigkeit als Sachverständiger ist diese Einbindung direkt relevant: Sie ermöglicht den ständigen Zugang zu aktuellen Entwicklungen, Regelwerken und Ausbildungsinhalten in der Branche. Damit werden Gutachten nicht nur praxisnah, sondern auch auf dem neuesten Stand von Normen, Standards und Best Practices erstellt. Gleichzeitig unterstützt die Innungsarbeit die Vernetzung mit Entscheidern und Experten, was die fachliche Urteilsfähigkeit im Schadens- und Streitfall weiter stärkt.
Ich bin aktuell national und international in rund 25 Komitees und Arbeitsgruppen im normativen Umfeld tätig.
Ein zentraler Schwerpunkt liegt im Bereich Dach- und Bauwerksabdichtungen. Hier habe ich den Vorsitz des Komitees 214 inne. Darüber hinaus arbeite ich intensiv an Themen wie Dacheindeckungen, Unterdächer, Fassaden sowie den dazugehörigen Werkvertragsregelungen – vielfach als Vorsitzender oder stellvertretender Vorsitzender von Arbeitsgruppen.
Durch diese Tätigkeit konnte ich maßgeblich an der Entstehung und Weiterentwicklung aktueller Normen mitwirken. Einige heute in der Branche besonders relevante Regelwerke im Dach- und Abdichtungsbereich gehen auf Initiativen zurück, die gemeinsam mit Fachkollegen und mir angestoßen wurden.
Grundsätzlich kann jede fachlich geeignete Person an Normungsgremien teilnehmen. In der Praxis erfolgt die Besetzung jedoch meist über Nominierungen durch Institutionen wie Verbände, Industrie, Forschung oder Prüfanstalten. In meinem Fall erfolgt die Entsendung überwiegend durch die Bundesinnung der Dachdecker.
Die aktive Mitarbeit an Normen ist für mich ein wesentlicher Bestandteil meiner Tätigkeit als Sachverständiger und Unternehmer. Aktuelle und praxisgerechte Regelwerke bilden die Grundlage für Qualität, Weiterentwicklung und Rechtssicherheit in der Branche – sowohl für Fachleute als auch für Auftraggeber.
Besonders wertvoll ist dabei die Verbindung aus Normungsarbeit, praktischer Erfahrung und der Analyse von Schadensfällen. Genau diese Schnittstelle ermöglicht es, Regelwerke nicht nur theoretisch, sondern auch praxisnah weiterzuentwickeln.
Ganz persönlich: Die Arbeit an Normen ist anspruchsvoll – aber auch äußerst spannend. Denn am Ende steht immer ein gemeinsamer Konsens, der von allen getragen wird.
Die Themen haben sich über die Jahre immer wieder verändert – entsprechend neuer Normen, Gesetze und brancheninterner Herausforderungen. Diese Tätigkeit übe ich seit den 1990er-Jahren aus und war u.a. zehn Jahre lang Kursleiter der österreichischen Meisterausbildung im Dachdeckerhandwerk.
Der inhaltliche Bogen reicht von:
Vorträge und Seminare halte ich hauptsächlich in Österreich, mitunter aber auch international an den unterschiedlichsten Veranstaltungsorten:
Die Zielgruppen sind entsprechend breit: vor allem Unternehmen der Branche, aber auch Planer, Ausschreiber und Auftraggeber profitieren von den praxisnahen Inhalten.
Durch diese Vortrags- und Schulungstätigkeit ergibt sich ein direkter Bezug zur Sachverständigentätigkeit: Praxis, Normenkenntnis und aktuelle Entwicklungen fließen unmittelbar in die Beurteilung und Beratung ein.
Am 17. Januar 2019 wurde seine Expertise in der Tageszeitung „Die Presse“ aufgegriffen, wo er die Entwicklung des Daches hin zum Energieträger und die Integration von Photovoltaik erläuterte.
Er ist zudem Autor und Mitautor technischer Fachbeiträge und vermittelt sein Wissen regelmäßig in Seminaren und Schulungen der Branche.
„Ich sehe meine Verantwortung bei dem genauen Blick, nicht strafend, sondern forschend und milde, damit alle Beteiligten
zu einem zufriedenen Resultat kommen.
Prüfen Sie mich auf
Stein und Fassade.“
Mit meiner langjährigen Erfahrung, technischem Know-how und einem Händchen für praxisnahe Lösungen stehe ich für Qualität, Zuverlässigkeit und echte Problemlösung im Dach- und Fassadenbereich. Wenn Sie eine Herausforderung haben, die gelöst werden muss, schreiben Sie mir gerne – ich unterstütze Sie persönlich und direkt.